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Sachen zum Lachen?"Ein kleines Fenster in die große Welt"Ich gestehe; ich war wieder einmal in Nachbars Garten und hab' mich an seinen Äpfeln vergriffen. Aber was kann man tun? Die Versuchung ist halt einfach zu groß, die Tools so schön und bunt. Und die Professionellen sind ja auch wirklich fein; und nein! ich sprich von den Programmen, die einem Graphiker das Leben erleichtern, und nicht von den anderen, die einen auch erleichtern können. Gut. Nachdem also die vielen bunten Bilder endlich fertig waren, war es draussen schon dunkel und meine Bequemlichkeit größer als jedwede Vernunft geworden. Da die vielen bunten Bilder noch am selben abend per email weg sollten, erschien es mir als vernünftig diese in einem Stück zu senden, alsdenn jedes einzeln. Nachdem der Empfänger am anderen Ende der Leitung außerdem ein "AMIGO" war, dacht' ich so still bei mir "der freut sich gewiss über ein LHA-file". Das ist der Punkt an dem die Bequemlichkeit ins Spiel kommt: X Einzelbilder auf Disk hinundher kopieren - komprimieren - und die ganze Prozedur wieder zurück? Nein ich bin doch nicht blöd, ich wirf' den MacLHA an und zack und weg und fertig - tadaa! So starte ich denn besagtes Programm, richte ein neues Archiv ein und lade ganz kühn gleich alle Files auf einmal. Das in der File-Liste "directory:bild.jpg" statt "directory/bild.jpg" steht irritiert mich nicht einmal geringfügig. Nur noch den Save-Button drücken und fertig. Manchmal frag ich mich wie ich mit meiner Leichtgläubigkeit überhaupt überlebensfähig bin (oder gerade deswegen?...) - Nachdem das Tool also fast fertig ist mit komprimieren belohnt es meine Geduld mit einem Requester: ![]() Ich, alter Hase in Sachen "Hiobs-Botschaften", ärgere mich gar nicht mehr über solche Dinge, nein vielmehr beginne ich sie zusehends liebzugewinnen (zumindest solange nicht wertvolle Daten gefährdet werden). Zum Beispiel finde ich auch auf den DOSen die Meldung vom Post-Mortem-Abbild sehr romantisch, das klingt für mich schon fast wie eine Grabesrede oder ein Nachruf. Ich sollte mich vielleicht um das eine oder andere Tamagotchi für meinen PC umsehen, und dann willentlich Systemabstürze heraufbeschwören... Doch zurück zum Eigentlichen: Natürlich war mir in diesem Augenblick klar, daß mir damit die ehrenvolle Aufgabe zuteil wurde jedes File einzeln in das Tool zu laden, davon wußte ich, daß das keine Probleme machen würde. Aber der Requester. Ich war mir plötzlich des Menschen dahinter bewußt, nur nicht dessen, was er mir damit sagen wollte. Bevor ich mir also anmasste zu behaupten, dieser Mensch könne kein Englisch, griff ich sicherheitshalber zum Wörterbuch (welches seit meinen ersten Textadventures vor 15 Jahren einen fixen Platz neben dem Rechner hat), und versuchte die Bedeutung des Wortes "existed" in diesem Zusammenhang herauszufinden. Nichts. Alsbald fing ich an das ganze philo-odersoähnlich-sophisch zu betrachten. Die Phrase "is not existed" impliziert bei mir ein wenig Gegenwart (is), ein wenig Verneinung (not) und ein wenig Vergangenes (existed). Setzt man also die deutschsprachige Bedeutung ein ergibt sich daraus eine vollkommen neue und durchaus richtige Behauptung: "Gegenwart ist nicht Vergangenheit". Ich war perplex. War der Author dieser Meldung womöglich der deutschen Sprache mächtig? Versteckte er in all seinen Fehlermeldungen geheime Botschaften? Wer war überhaupt der Author? Ein kurzer Blick ins "about" gab darüber Auskunft: Ein Japaner! Umging er auf diese Weise womöglich das Technologieembargo der Staaten? Und die seltsame Zahl? (Aufruf an Kaballisten!) Und was lernen wir daraus? 1) Wenn nur ein Button vorhanden, dann auch drücken & nicht darüber nachdenken. 2) falls doch nachdenken, dann nur auf niedrigster Ebene. z.B.: was habe ich falsch gemacht? 3) Lha-Archive immer am AMIGA erzeugen... ... erspart Zeit und Knoten im Gehirn. mit besten Empfehlungen, Crash-Test-Tommy! |
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Tom Kutschera ........... |
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